Google Shopping Update-Produktdatenspezifikationen

Google Shopping Update-Produktdatenspezifikationen

17.01.2022
Geschätzte Lesezeit: 5 Min.

1 / 5. 2

Diesen Beitrag teilen

Die Nutzerfreundlichkeit hat für Google eine besonders hohe Priorität. Der Ausrichtung der Funktionen und Tools steht die Befriedigung der Suchinteressen aller Nutzer im Vordergrund. Die Optimierung richtet sich danach, dass Suchen von Produkten oder Dienstleistungen noch einfacher und schneller zu gestalten.

Mit diesem Ziel der damit einhergehenden angestrebten Verbesserung der Qualität der Angebote wird die Produktdatenspezifikation des Merchant Centers jedes Jahr aktualisiert.

Als Zusammenfassung des letzten Jahres werden die Änderungen im Jahr 2021 in diesem Artikel für Sie aufs Wesentliche konzentriert dargestellt.

Produktdatenspezifikation mit dem Merchant-Center


Google bietet mit Google Shopping eine optimale Plattform für Onlineshop-Besitzer, ihre Produkte anzubieten. Um Shopping-Kampagnen zu schalten, ist die Erstellung eines Google Merchant Center Accounts notwendig. Neben der Bereitstellung von Unternehmensdaten ist das Hochladen die Produktdaten besonders relevant.

Der sogenannte Produkt-Datenfeed enthält relevante und vorgeschriebene Informationen zu allen Produkten, die angeboten werden. Diese Produktinformationen werden anhand von Produktattributen definiert. Mit dieser Spezifikation der Produkte können die Daten im richtigen Format hochgeladen werden, um für den Merchant Center und Google Shopping zu funktionieren. Die richtige Formatierung ist ausschlaggebend für das erfolgreiche Schalten von Werbeanzeigen der jeweiligen Produkte oder kostenlose Produkteinträge.

Bei der Produktdatenspezifikation ist es wichtig darauf zu achten, dass alle relevanten und erforderlichen Attribute durch hochwertige und aktuelle Angaben vertreten sind.

Jedes Jahr werden von Google bezüglich des Produktdatenfeeds Änderungen vorgenommen, um das Nutzererlebnis zu optimieren.

Google Shopping Updates 2021

Änderungen ab dem 06. April


  • Stärkere Kontrolle der Preisgenauigkeit

Google hat die Überprüfung von der Übereinstimmung des Preises während des Bezahlvorgangs verschärft. Sollte der Preis auf der Landingpage nicht mit dem Preis an der Kasse übereinstimmen, wird von Google eine Warnung verschickt. Die Abweichung sollte dann innerhalb von 28 Tagen korrigiert werden, um eine Sperrung des Kontos zu vermeiden.

  • Neue Attribute zur Versandgeschwindigkeit

Mit der Möglichkeit das Versandattribut näher zu spezifizieren wurden neue Unterattribute bereitgestellt. Für Google Shopping-Anzeigen kann nun auf Artikelebene die Versandgeschwindigkeit für bestimmte Regionen festgelegt werden.

  • Aktualisierung der Verfügbarkeit

Mittels des Attributes „Verfügbarkeit“ können Werbende auf das Vorhandensein eines Produktes hinweisen. Mit dem Hinzufügen eines Verfügbarkeitsdatums können Nutzer genau erkennen, welche Produkte nachbestellt und demnächst wieder verfügbar sein werden.

  • Zusätzliche Werte

Mit zusätzlichen Attributen kann die Produktgröße genauer definiert werden. Die Bezeichnung der Werte für Übergröße und Umstandsgröße wurden aktualisiert.

  • Separate Feeds für Zahlungspläne in unterschiedlichen Ländern

Produkte mit Ratenplänen für verschiedene Länder werden nicht mehr zugelassen. Für ein Produkt, welches Zahlungspläne für verschiedene Länder hat, müssen für die Länder unterschiedliche Feeds angelegt werden.

Änderungen ab dem 15. Juni


  • Eingeschränkte Zulässigkeit von Kombinationen aus Marke und MPN

Produkte mit derselben Kombination aus Marke und MPN werden abgelehnt, wenn

Unterschiedliche Werte für die Artikelgruppe oder dieselben Variantenattribute angegeben wurden.

  • Hinzufügen von Zeitzonen

Es ist empfohlen zu den Attributen für Datums- und Zeitangaben oder Sonderangebotszeiträume die entsprechend geltende UTC-Zeitzone hinzuzufügen.

de UTC-Zeitzone hinzuzufügen.

Änderungen ab dem 15. September


  • Ergänzung des Unterattributs „Lieferland“

Zu dem Attribut „Versand“ kann das Unterattribut „Lieferland“ hinzugefügt werden, um sicherzustellen, dass das Produkt im Absatzland beworben wird.

Fazit


Für Werbende ist es wichtig sich nach den Richtlinien bezüglich des Produktdatenfeeds zu richten, da Produkte, die ihnen nicht entsprechen abgelehnt werden. Eine Ablehnung der Produkte verzögert den angestrebten Werbeerfolg.

Um zukünftige Ablehnungen der Produkte zu vermeiden, können die aktuellen Änderungen im Google Support angeschaut werden. Oder es besteht die Möglichkeit mit dem Diagnosetool vom Merchant Center regelmäßige Überprüfungen durchzuführen, um betroffene Produkte frühzeitig zu identifizieren und zu optimieren.

Wir sind gespannt welche Änderungen Google dieses Jahr vornimmt und werden Sie informieren, sobald die Änderungspläne veröffentlicht werden.

Ihre Rückmeldung ist uns wichtig!


Haben Sie noch Fragen, Hinweise oder Anregungen zu den Updates der Produktdatenspezifikation oder der Nutzung des Merchant Centers bei Google Ads? Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren! Bitte hier klicken. Sollten Sie über diesen Blogeintrag hinaus noch weitere Fragen zu Google Ads oder Google Shopping bestehen, wenden Sie sich gerne direkt über unser Kontaktformular an uns.

Ein Beitrag von:

Erzählen Sie uns von Ihrem Projekt

Sie möchten mithilfe von Suchmaschinenwerbung durchstarten? Dann schreiben Sie uns!

Gerne rufen wir Sie auch zurück, wenn Sie Ihre Telefonnummer hinterlassen. Das Gespräch ist selbstverständlich unverbindlich und kostenlos.

Aufgrund der aktuell hohen Nachfrage, können wir nur auf Anfragen reagieren, welche eine aussagekräftige Beschreibung des Unternehmens und Infos zum aktuellen Stand in Google Ads beinhalten.

Daniel Rakus

Agenturleitung &
Google Ads Experte