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Erfolgreiche Google Ads Anzeigentexte und Landingpages erstellen

18.01.2021
Lesezeit: ca. 6 Min.

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Erfolgreiche Google Ads Anzeigen: Eine starke Textgestaltung der Anzeigen bei Google Ads ist ausschlaggebend fĂŒr eine erfolgreiche KundenfĂŒhrung der Customer Journey. Die Kunst des richtigen Textens sorgt fĂŒr die eine effektive Ansprache von Interessenten, indem sich die BedĂŒrfnisse der potentiellen Kunden in der Ausdrucksweise widerspiegeln.

GrĂŒnde fĂŒr gute Anzeigentexte


Das Ziel einer Anzeige ist es, eine möglichst hohe Bekanntheit bei den Internetnutzern zu erreichen, um mit vielen Klicks die Relevanz der Anzeigen zu erhöhen.  Die Anzeigentexte bilden dafĂŒr die Schnittstelle zwischen den ausgewĂ€hlten Keywords und der Landingpage. Bei der Ausspielung der Anzeige bei einer Suchanfrage wird die Entscheidung ĂŒber ein „Anklicken“ oder ein „Weiterscrollen“.  Angesichts dessen ist die Wortwahl ausschlaggebend ob und wie viele Webseitenbesucher mit einer Anzeige ĂŒberzeugt werden können.

Ein potentieller Kunde sollte sich von der Suchanfrage an bis hin zur Landingpage bei einer möglichen Conversion verstanden fĂŒhlen. Sollte ein Interessent oder Webseitenbesucher nicht das GefĂŒhl haben, dass seine BedĂŒrfnisse erfĂŒllt werden, ist die Absprungrate und die Chance diese Personen an die Konkurrenz zu verlieren hoch.

Google Ads Anzeigen - Bild Handy Detail

Die Bestandteile guter Google Ads Anzeigen


Das Standardformat von Google Ads Anzeigen ist das der erweiterten Textanzeige, das sogenannte ETA-Format. Es besteht aus den drei Bestandteilen: Anzeigentitel, Beschreibung und der URL zur Landingpage.

  • Der Anzeigentitel

Ein Anzeigentitel besteht auf maximal 30 Zeichen. Es können pro Anzeige drei Anzeigentitel festgelegt werden. Die Ausspielung des dritten Titels wird von Google allerdings individuell geregelt und nicht kommt nicht bei jeder Suchanfrage verwendet.

  • Die Beschreibung

Die Beschreibung kann mit maximal 90 Zeichen formuliert werden. Es stehen zwei Textzeilen fĂŒr die Anzeigenbeschreibung zur VerfĂŒgung.  Das Angebot sollte möglichst informativ und einladend vorgestellt werden.

  • Der URL-Pfad

Der URL-Pfad, der in der Anzeige prÀsentiert wird, kann pro Anzeige individuell angepasst werden. Die Domain kann mit der Eingabe von Begriffen, die den Webseiteninhalten entsprechen ergÀnzt werden. Mit einem angepassten Pfad können die Relevanz und der Informationsgehalt der Anzeige noch erhöht werden.

Was macht einen guten Anzeigentext aus?


Bei der Erstellung der Anzeigen sollten die Möglichkeiten und die ZeichenkapazitĂ€t in vollem Ausmaß genutzt werden. Dabei ist es wichtig die Botschaft klar, deutlich und gezielt zu formulieren. Es ist nicht sinnvoll so viele Informationen wie möglich in eine Anzeige zu „quetschen“. UnĂŒbersichtlichkeit fĂŒhrt bei den Rezipienten zu Verwirrung und Ablehnung. In diesem Fall lieber mehrere Anzeigen erstellen, und diese nutzenorientiert anlegen. Hilfreich ist es ebenfalls die entsprechenden Anzeigengruppen zu definieren und die Anzeigenerstellung danach auszurichten. Pro Anzeigengruppe sollten mindestens drei Textanzeigen angelegt werden, um zu vermeiden, dass die Ads inhaltlich ĂŒberladen wirken.

Gute Anzeigentexte erwecken das Interesse bei den (potentiellen) Kunden und motivieren diese zum Klick. Ebenso gehört zu einer erfolgreichen Anzeige die Landingpage. Die Inhalte und Texte der Landingpage mĂŒssen die, der Anzeige aufgreifen und weiterfĂŒhren. Sollte es fehlschlagen, dem Nutzer das GefĂŒhl zu vermitteln auf der Webseite das zu finden, nachdem er gesucht hat, wird er die Seite wieder verlassen.

Anzeigen werden von Google nach der gemessenen Relevanz ausgespielt. Der sogenannte QualitÀtsfaktor hat einen erheblichen Einfluss auf das Ranking der Anzeigen bei einer Suchanfrage. Die QualitÀt der Anzeigen wirkt sich demnach direkt auf die Click-Through-Rate (CTR) und die Anzeigenposition aus. Angesichts dessen wird mit hochwertigen Anzeigen auch das Budget geschont.

12 Tipps fĂŒr erfolgreiche Anzeigentexte

1. Keywörter einbinden


Die Keywords sind fĂŒr die Auffindbarkeit der Webseite endscheidend. Das Suchverhalten der Zielgruppe macht es möglich, relevante Keywörter zu identifizieren. Diese Suchbegriffe, sollten sich in den Anzeigentexten und Bescheibungen auf der Landingpage wiederspiegeln, um den Nutzer Relevanz zu vermitteln. Nutzer achten bei einer Suchanfrage hauptsĂ€chlich auf die Anzeigentitel. Mit der Verwendung von Suchbegriffen im Anzeigentitel wird daher die Chance eines Klicks erhöht.

Keywords können auf verschiedene Weise genutzt werden. Die Keyword-Option kann die EffektivitÀt durch eine gezielte Auslieferung noch steigern.

2. Alleinstellungsmerkmal kommunizieren


Jedes Unternehmen sollte sich durch ein Alleinstellungsmerkmal von den Konkurrenten abgrenzen. Dieser Benefit, kann der ausschlaggebende Faktor fĂŒr die Kaufentscheidung eines Kunden sein.

3. Call to Action integrieren


Klare Handlungsaufforderungen machen es dem fĂŒr einen Interessenten einfacher, sich fĂŒr eine Handlung zu entscheiden. Umso einfacher die Navigation fĂŒr einen User gestaltet ist, desto einfacher ist es fĂŒr ihn zu verstehen, was er tun soll.

Die Verwendung folgender Aufrufe, wirkt sich zumeist positiv auf die Klickrate und die Conversions aus.

  • „Jetzt hier klicken“
  • „Jetzt informieren“
  • „Bestellen Sie hier“
  • „Jetzt/ Hier registrieren“

4. Verkaufsargumente finden


Es gibt verschiedene Strategien, mit denen Sie den Nutzer ĂŒberzeugen können. Je nach Zielgruppe können Verkaufsargumente unterschiedlich ankommen.

Mit Tests können Sie feststellen, welcher der folgenden Argumente fĂŒr Sie funktioniert:

  • Produktfeatures

Mit dem Vorstellen von physischen und immateriellen Merkmalen des Produktes oder der Dienstleistung genau informieren.

  • Benefits

Die positiven Ergebnisse, die ein Kauf mit sich bringt kommunizieren und die Notwendigkeit erhöhen.

  • Problem

Der Fokus der Anzeige kann auf das bestehende Problem gelegt werden, um durch VerstĂ€ndnis zu ĂŒberzeugen.

  • Lösungsvorschlag

Das Hervorheben der Benefits als Lösung eines Problems ist ein effektives Argument.

  • Testimonials

Testimonials können das Vertrauen in die Produkte steigern und durch Persönlichkeit ĂŒberzeugen.

  • Rezensionen

Neben Bewertungen von Kunden erhöhen Rezensionen von Dritten die GlaubwĂŒrdigkeit.

  • Top oft he Class

Mit Auszeichnungen ĂŒberzeugen und QualitĂ€t beweisen.

  • Vorqualifizierung

Die Segmentierung nach der Zielgruppe hilft dabei, die Anzeige nur tatsÀchlichen Interessenten zu prÀsentieren.

5. Anzeigenerweiterungen nutzen


Anzeigenerweiterungen sind empfehlenswert, um zusÀtzlich relevante Inhalte in die Anzeige zu integrieren.

GrundsĂ€tzlich ist es sinnvoll, so viele Anzeigenerweiterungen wie möglich zu erstellen. Je nachdem ob wie viele Erweiterungen tatsĂ€chlich von Google ausgeliefert werden, nimmt die Anzeige umso mehr Platz ein und ist somit fĂŒr den Nutzer mehr sichtbar.

Eine detaillierte Übersicht ĂŒber die möglichen Anzeigenerweiterungen finden Sie hier, in unserem passenden Blogbeitrag.

6. Emotionale Kundenansprache


Kaufentscheidungen werden am hĂ€ufigsten auf Grund von emotionalen Reaktionen getroffen. Viele Produkte werden gekauft, weil das emotionale BedĂŒrfnis der Notwendigkeit entsteht. Mit emotionaler und persönlicher Ansprache der Nutzer, kann der Mehrwert des Produktes noch stĂ€rker in den Mittelpunkt gestellt werden.

Je nach Branche, Unternehmen und Produkt kann es passend sein, mit Fragen eine Art Dialog zu gestalten. Die Interaktion mit der Anzeige wird durch die innerliche Beantwortung der Frage erhöht. Unter UmstĂ€nden kann die eingefĂŒgte Frage genau der, des Interessenten entsprechen.

Ein Kunde ist bei einer Suchanfrage auf der Suche nach einer Problemlösung. Die Intention einer Suchanfrage ist jeweils unterschiedlich. Umso nĂ€her die Suchergebnisse dieses individuelle „Problem“ lösen können, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, Klicks und Conversions zu generieren. Die Anzeige sollte dem Konsumenten also vermitteln, dass diese Anzeige seinen BedĂŒrfnissen entspricht. Ein wichtiger Bestandteil des Erstellungsprozesses ist die PerspektivĂŒbernahme der Nutzer, um genau zu verstehen, wonach gesucht wird.

7. Anzeigenvarianten


Wie schon erwĂ€hnt, sollten fĂŒr jede Anzeigengruppe mehrere Varianten fĂŒr eine Anzeige angelegt werden. Dies ist insbesondere wichtig, um die Performance der einzelnen Texte zu messen und gegebenenfalls zu optimieren. Mit dem A/B Test können Anzeigenelemente geprĂŒft und ausprobiert werden. Der Vergleich von Erfolgsmessungen kann langfristig zu optimalen Anzeigentexten beitragen.

Unter UmstÀnden haben geringe Unterschiede in der Formulierung eine ausschlaggebende Wirkung auf die Konsumenten.

Vor der Veröffentlichung einer Anzeige können die Ads mit dem Anzeigenvorschau- und Anzeigendiagnose-Tool ĂŒberprĂŒft werden.

8. Zahlen und Fakten einbeziehen


In die Gestaltung einer Anzeige können relevante Zahlen einbezogen werden, um das Interesse der Nutzer zu steigern. Preise und Rabatte bekommen von den Usern viel Aufmerksamkeit.

Mit der temporĂ€ren Eingrenzung der VerfĂŒgbarkeit von Rabatten oder Aktionen, kann bei den Konsumenten die Angst ausgelöst werden, ein SchnĂ€ppchen zu verpassen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kauf direkt getĂ€tigt wird, ist mit dem Handlungsdruck, der durch dieses Verknappungsprinzip entsteht, höher.

Nutzer reagieren besonders positiv auf zusĂ€tzliche Hinweise wie: „Kostenlose Lieferung“, „0€ Versand“ oder „Zum halben Preis“. Auf diese Weise kann bei Vergleichen mit der Konkurrenz ĂŒberzeugt werden.

Folgende Anzeigenerweiterungen können fĂŒr diese Ziele genutzt werden:

  • If-Funktion

Die „If-Funktion“, ist eine dynamische Anzeigenfunktion mit der Werbetreibende „Wenn, dann 
“- Anweisungen einstellen können. Die Anweisungen können sich beispielsweise auf den gerĂ€tetyp einer Person beziehen, welcher einen anderen Anzeigentext ausgespielt bekommt, als ein anderer.

  • Countdown

Die Integration der Countdown-Funktion ermöglicht es die VerfĂŒgbarkeit eines Angebotes automatisch darzustellen.

  • Automatischen Keyword Integration

Mit dieser Funktion wird der Suchbegriff automatisch in den Anzeigentext eingefĂŒgt.

9. Redaktionelle Richtlinien einhalten


Das Nutzerinteresse hat bei Google höchste PrioritÀt. Daher wird sehr genau auf die Einhaltung von Richtlinien geachtet. Daher ist es erforderlich auf Rechtschreibung und einen aussagekrÀftigen Ausdrucksstil zu achten.

Nicht gestattet sind außerdem:

  • Ausschließliche Großschreibung
  • Zweckentfremdete Zeichensetzung
  • UngĂŒltige Zeichen (Emojis)
  • Unnötige Wiederholungen von Namen, Wörtern oder Wortgruppen
  • UnzulĂ€ssige AbstĂ€nde durch fehlerhafte Leerzeichensetzung
  • Telefonnummern im Anzeigentext
  • Entfremdung des Zwecks einer Anzeigenerweiterung
  • Unqualifizierte und minderwertige Bilder oder Videos
  • Verheimlichen des Produktenamen oder des verantwortlichen Unternehmens

10. Relevante Anzeigeninhalte


In jedem Fall muss eine Anzeige relevante Inhalte und Informationen enthalten.

Die Relevanz kann je nach Kampagnenziel ausgerichtet werden. Mit Anzeigenerweiterungen können Anzeigen auf bestimmte Standorte und Regionen begrenzt werden. Ebenfalls kann es hilfreich sein, mit zusĂ€tzlichen Informationen die Erreichbarkeit und die VerfĂŒgbarkeit eines Angebotes zu kommunizieren. Sollte es sich in Ihrem Angebot um ein Produkt oder eine Dienstleistung handeln, die ausschließlich an einem Ort verfĂŒgbar ist, sollte dieser unbedingt sehr deutlich in der Anzeige zu erkennen sein.

11. KreativitÀt zulassen


Wenn Sie ihre Zielgruppe genau kennen, wissen Sie, in wie weit eine Anzeige „spielerisch“ und humorvoll gestaltet werden soll. In einigen FĂ€llen ist Humor ein erfolgreiches Mittel, die Zielgruppe fĂŒr sich zu gewinnen. Sollte es allerdings nicht gelinden den Humor zu treffen, ist die negative Reaktion stark und wirkt sich sehr negativ auf die Wahrnehmung eines Unternehmens aus. Daher mit Vorsicht anzuwenden!

Ebenso verhĂ€lt es sich mit negativ Aussagen wie zum Beispiel: „Alles Quatsch“ – „Oder ewta nicht?“. Solche gegenteiligen Aussagen können unter UmstĂ€nden fĂŒr mehr Aufmerksamkeit sorgen, können aber auch einen negativen Effekt haben.

12. Keine Zweifel zulassen


EinkĂ€ufer sind online sehr um ihre Sicherheit bedacht. Es können einerseits mit GĂŒtesiegeln und QualitĂ€tsauszeichnungen Zweifel reduziert werden oder andererseits durch (positive) Nutzer Bewertungen.

Formulierungen wie „Sicheres Bezahlen“, „garantiert Schadstofffrei“ oder „Kostenloser RĂŒckversand“ kann Zweifeln entgegengewirkt werden.

Fazit


FĂŒr erfolgreiche Anzeigentexte gibt es kein pauschales Erfolgsrezept. Die Performance hĂ€ngt in jedem Fall von vielen Einflussfaktoren ab. Die fĂŒr Sie funktionierende Strategie können Sie am besten durch ausprobieren und das Sammeln vieler Daten erreichen. Es ist immer hilfreich sich in die Zielgruppe hineinzuversetzen, um BedĂŒrfnisse zu erkennen und anzusprechen. Die Konkurrenz schlĂ€ft nicht, daher ist es ebenfalls wichtig sich weiterzuentwickeln und neue Strategien auszuprobieren.

Wichtig ist es einheitlich aufzutreten und mit einer mit zueinander passenden Google Ads Anzeigen und Landingpages zu ĂŒberzeugen.

Ihre RĂŒckmeldung ist uns wichtig!


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Daniel Rakus

Inhaber & Online-Marketing Manager


    Ein Beitrag von:

    Geschrieben von

    Lisa Herbst

    Lisa, fleißige Medienmanagement Studentin und abgeschlossene Kauffrau fĂŒr Marketingkommunikation. Ich freue mich meine Leidenschaft jeden Tag aufs neue zu meinem Beruf zu machen.