Remarketing

Remarketing

19.10.2020
GeschÀtzte Lesezeit: 10 Min.

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Die wiederholte Ansprache von Interessenten kann im richtigen Moment der entscheidende Auslöser fĂŒr eine Conversion sein. Die Nutzer, die bereits Interesse an Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung gezeigt haben, sind als Zielgruppe fĂŒr Sie mit einem ĂŒberdurchschnittlich hohen Wert einzuordnen. Diese nicht konvertierten Webseitenbesucher können mit dem effizienten Remarketing-Werkzeug von Google Ads von Interessenten zu echten Kunden werden.

Was ist Remarketing?


Das Remarketing oder auch Retargeting genannt, bedeutet im Online Marketing, dass Sie die Besucher Ihrer Webseite ĂŒber verschiedene Trackingmethoden verfolgen, um die potentiellen Kunden durch gezielte Anzeigenschaltung zu einem erneuten Besuch auf Ihrer Webseite zu bewegen.

Ein zweiter Besuch auf der Webseite erhöht die Chance fĂŒr einen Kauf und kann zum Anstieg der Conversion-Rate beitragen. Bei einem Erstbesuch auf einer Webseite ist, in den meisten FĂ€llen, in denen die Besucher nicht direkt konvertieren, erst einmal die Aufmerksamkeit fĂŒr Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung aufgetreten. Der potentielle Kunde befindet sich daher noch am Anfang der Customer Journey. Darauf folgt die Phase der AbwĂ€gung und Überlegung, die bestmöglicher Weise in einer Aktion (Conversion) endet, welche durch ergfolgreiche BedĂŒrfnisbefriedigung eine langfristige LoyalitĂ€t mit sich bringen kann.

Das Remarketing hilft Ihnen in der Zeit zwischen dem ersten Besuch auf Ihrer Webseite und der TÀtigung einer Aktion, also einem Kauf oder einer Bestellung, dabei im GedÀchtnis der Konsumenten zu bleiben.

Wie funktioniert Remarketing?


Das Remarketing funktioniert ĂŒber die sogenannten Cookies. Sollte der Nutzer den Cookies zustimmen, heftet er sich an die User-ID und identifiziert die Webseitenbesucher, um die Kampagnenausspielung auf sie auszurichten.

FĂŒr das Remarketing werden die Nutzer in sogenannten Zielgruppelisten zusammengefasst. Die Besucher, die mit einem Cookie markiert wurden, werden anschließend in eine Remarketing-Liste aufgenommen. Eine Remarketing-Kampagne spricht nur die Nutzer an, die sich in der Liste befinden.

H3: Wie funktioniert ein Cookie?

Bei einem Cookie handelt es sich um eine Textdatei, die als Tracking-Code im Browser des Nutzers gespeichert wird, sobald er eine Seite öffnet. Mit der ID des Cookies können die Nutzer wiedererkannt werden. Ein Cookie wird bei der Bearbeitung der Webseite vom Webserver oder ĂŒber ein JavaScript an den Browser ĂŒbermittelt. Bei jeder weiteren Suchanfrage ĂŒber den Browser werden die Cookie Informationen ebenfalls an den Server weitergeleitet und können vom Server erkannt werden.

Vorteile


  • Reichweite

Die Nutzer Ihrer Remarketing-Listen können in verschiedenen Netzwerken angesprochen werden. Die Ausspielung kann ĂŒber mehr als 2 Millionen Webseiten und Apps stattfinden. Ihre PrĂ€senz bei der Zielgruppe steigt durch die vermehrte Ausspielung Ihres Angebotes.

  • Gezielte Werbung

Die Strategie der Ausrichtung der Kampagne kann nach den Anzeigengruppen eingestellt sein. Je nach dem Nutzerverhalten können die Webseitenbesucher unterschiedlich angesprochen werden. (Siehe Google Ads Remarketing-Strategien)

  • Preisanpassung

Mit der automatischen Gebotsanpassung können die Kampagnen effizient geschaltet werden. Das Ziel ist es, jede Anzeige dem Nutzer mit dem optimalen Gebot zu prÀsentieren.

  • Einfache Umsetzung

Die Anzeigenerstellung von Text-, Bild- oder Videoanzeigen stellt sich als unkompliziert dar und ist kostenlos. Es besteht die Möglichkeit dynamische Remarketing-Kampagnen zu erstellen, die Anzeigen mit verschiedenen Design-Variationen Ihrer Produktpalette prĂ€sentieren. In der Anzeigengalerie gibt es eine Auswahl an Bild-Vorlagen, die fĂŒr die Gestaltung von Display-Anzeigen genutzt werden können.

  • Kampagnenauswertung

Die Auswertung der Performance der Kampagne ist transparent und jederzeit ĂŒber die Statistiken durchfĂŒhrbar.

  • Höhere Conversion-Rate

Das Engagement der Nutzer ist bei einem wiederholten Webseitenbesuch zumeist höher als beim ersten Kontakt. Die DurchfĂŒhrung einer Aktion ist damit wahrscheinlicher.  Bereits bekannte Produkte, Marken und Leistungen werden in den meisten FĂ€llen wĂ€hrend des Entscheidungsprozesses, den unbekannten vorgezogen.

Typen des Google Ads Remarketings


  • Standard-Remarketing

Die gÀngigste Art des Remarketings ist die Anzeigenschaltung im Displaynetzwerk. Die Display-Anzeigen können auf ausgewÀhlten Seiten oder Displaynetzwerk-Apps ausgespielt werden, wenn die Besucher diese entsprechenden Seiten aufrufen.

Weitere Informationen zum Displaynetzwerk können Sie hier nachlesen.

  • Remarketing-Listen im Suchnetzwerk

Sie können die Besucher, die Ihre Webseite besucht haben, ohne eine Aktion durchzufĂŒhren bzw. eine Conversion auszulösen mit Suchanzeigen wiederholt ansprechen. Die Interessenten werden in Remarketing-Listen aufgenommen und können bis zu 540 Tage auf einer Liste bleiben. Mithilfe der Listen können Sie die Anzeigen, die Gebote und die Keywords der Remarketing-Kampagnen speziell auf die Nutzer, die Ihre Webseite bereits besucht haben, anpassen. Die Optimierung der Einstellungen unter der BerĂŒcksichtigung der vorherigen AktivitĂ€ten der potentiellen Kunden, kann eine Steigerung des Umsatzes herbeifĂŒhren.

Strategien zum Einsatz von Remarketing-Listen


  1. Sie können die Gebote auf bisher verwendete Keywords fĂŒr die Nutzer, die im letzten Monat Ihre Webseite besucht haben um ca. 25% erhöhen, um die online PrĂ€senz bei entsprechenden Nutzern zu verstĂ€rken und von dem vorhandenen Interesse zu profitieren.
  1. Ebenfalls können fĂŒr Nutzer, die bereits Produkte in den Einkaufswagen hinzugefĂŒgt haben, ohne sie schlussendlich zu kaufen, andere Anzeigen geschaltet werden.
  1. Oder Sie können Kunden, die bereits einen Kauf bzw. eine Conversion durchgefĂŒhrt haben, ansprechen, indem Sie auf neue Keywords bieten, die bisher fĂŒr die Gewinnung von Nichtkunden nicht zweckmĂ€ĂŸig waren. Potentiell kann in diesem Fall durch das bieten auf allgemeinere Keywords der Umsatz gesteigert werden.
  • Dynamisches Remarketing

Die Ansprache der Kunden mit dynamischen Remarketing-Anzeigen kann die zielgruppengenaue Ausrichtung auf das Interesse der Nutzer noch intensivieren. Die Werbebotschaften der Anzeigen können sich genau auf die Produkte beziehen, fĂŒr die sich die Konsumenten auf Ihrer Webseite interessiert haben. Durch die VerknĂŒpfung des Produktdatenfeeds mit den dynamischen Anzeigen, können alle Produkte des Inventars in die Anzeigen aufgenommen werden und jeder Kunde genau zu dem Punkt zurĂŒckgefĂŒhrt werden, an dem der Besuch beim letzten Mal abgebrochen ist. Ein weiterer Vorteil von dynamischen Anzeigen, ist dass Google immer die Kombination mit der bestmöglichen Performance fĂŒr die einzelnen Produkte ermittelt und schaltet.

Die Voraussetzung fĂŒr die Nutzung von dynamischem Remarketing ist ein Datenfeed mit Informationen zu Ihren Produkten oder Ihrer Dienstleistung. Google bietet in der Google-Ads-Hilfe fĂŒr die Einstellungen, mit denen Sie die Google-Ads-Tag-Ereignisse abrufen können und die fĂŒr Ihren Unternehmenstyp relevant sind, UnterstĂŒtzung an. Einen Produktdatenfeed benötigen Sie unter anderem auch, wenn Sie Google Shopping Anzeigen schalten.

Dynamische Kundengewinnung


Es gibt spezifische Listen fĂŒr die Ansprache von Nutzern, die sich Ihre YouTube-Videos Ihrer Videokampagne angeschaut haben. Damit können die Anzeigen auf YouTube, Google-Videopartner-Webseiten und in der Google-Suche angezeigt werden. Die Voraussetzung fĂŒr die Verwendung ist die VerknĂŒpfung von Ihrem YouTube- und Ihrem Google-Ads-Konto. Nicht jede Liste kann fĂŒr jeden Kampagnentypen verwendet werden. Außerdem ist es wichtig bei dieser Anwendung auf die Auswahl der Ausrichtungsmethode zu achten. Es ist sinnvoll die Ausrichtung nicht, durch die Kopplung mehrerer Merkmale und Interessen, einzuschrĂ€nken. Stattdessen ist eine breite Ausrichtung zielfĂŒhrender.

  • Mobile Apps

Die Anzeigen können insbesondere den Nutzern von mobilen Apps prÀsentiert werden. Nicht in jedem Fall ist die Ausrichtung auf mobile Apps erfolgsversprechend, weitere Informationen finden Sie hier.

  • Kundenlisten

Es besteht die Möglichkeit Listen mit bestehenden Kunden und entsprechenden Informationen in Ihr Konto hochzuladen.

Google Ads Remarketing-Strategien


Das Interesse, der Konsumenten, die bereits auf Ihre Leistung aufmerksam wurden, lÀsst sich in folgende Kategorien einteilen. Die Ansprache und Einteilung nach den verschiedenen Strategien beeinflusst die Ausrichtung der Kampagne und der entsprechenden Anzeigengruppen.

  • Einteilung nach der vergangenen Zeit seit dem letzten Besuch

Je kĂŒrzer der letzte Webseitenbesuch her ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nutzer durch die wiederholte Ansprache des Remarketings konvertiert. Mit Listen, die fĂŒr die unterschiedlichen ZeitrĂ€ume erstellt werden, können die Kampagnen speziell danach optimiert werden.

  • Einteilung nach der Interaktion

Die Konvertierungswahrscheinlichkeit erhöht sich außerdem, wenn ein Nutzer sich intensiver mit Ihrer Webseite auseinandergesetzt hat. Bei der Optimierung der Kampagne ist es daher relevant Listen nach der Aufenthaltsdauer auf der Webseite, der Anzahl von angeklickten Pages und der Art der Conversion zu nutzen.

 

  • Einteilung nach Produktkategorien

Es ist besonders wichtig das Remarketing bei einer großen Produktvielfalt auf das Nutzerinteresse je nach Produktkategorien auszurichten. Es bringt keinen Mehrwert, wenn dem Kunden Anzeigen von Produkten geschaltet werden, die fĂŒr ihn nicht relevant sind.

  • Ansprache von Besuchern der Konkurrenz

Beim Schalten von Anzeigen im Display-Netzwerk können Sie Zielgruppenlisten erstellen, die auf bisher besuchten Webseiten, Apps und Keywords basieren. In diesen „benutzerdefinierten Zielgruppen mit gemeinsamer Absicht“ können Sie beispielsweise eine URL Ihrer Konkurrenz einsetzten, um die Nutzer mit vorhandenem Interesse auf Sie aufmerksam zu machen.

  • Ansprache von Kunden, die bereits einen Einkaufswagen gefĂŒllt haben

Die Nutzer, die bei ihrem letzten Besuch auf Ihrer Webseite bereits Produkte zu ihrem Einkaufswagen hinzugefĂŒgten, haben ein besonders hohes Potential beim nĂ€chsten Besuch den Einkauf fortzusetzten bzw. zu beenden. Die Werbebotschaft der Anzeige und die Marke sollten fĂŒr diese Zielgruppe besonders erkenntlich und relevant sein.

Google Ads Remarketing Kampagne einrichten – Schritt fĂŒr Schritt

Schritt 1 Remarketing-Tag generieren


  1. Im Google Ads Konto anmelden
  2. Zielgruppenverwaltung öffnen

    3. Zielgruppenquellen auswÀhlen

      4. „Tag einrichten“ anklicken


        5. Datenquelle auswÀhlen

          6. Tag installieren

            Die einfachste Variante den Tag zu einzufĂŒgen ist die Verwendung vom Google Tag Manager. Dieser pflegt das Tag automatisch auf den einzelnen Webseiten ein. Es ist wichtig, dass das Remarketing-Tag auf allen Seiten implementiert ist. Dies gehört zur Grundeinstellung des Google Tag Managers.

            Schritt 2 Remarketing Liste erstellen


            1. Zielgruppenverwaltung öffnen
            2. Zielgruppenlisten auswÀhlen
            3. Auf blaues Plussymbol klicken
            4. Websitebesucher auswÀhlen

            5. Template ausfĂŒllen und Einstellungen vornehmen

                • Namen festlegen
                • Art der Besucher definieren
                • URL eintragen
                • Regeln festlegen
                • Dauer der Wirksamkeit einer Listenzuordnung
                • Individuelle Zielgruppenbeschreibung

            6. Zielgruppe erstellen

            Schritt 3: Kampagne anlegen


            Die Erstellung einer Remarketing-Kampagne kann ĂŒber zwei unterschiedliche Wege erfolgen. Entweder wird einer aktiven Kampagne die neu erstelle Zielgruppe hinzugefĂŒgt oder es wird eine neue Kampagne erstellt.

            Display-Remarketing-Kampagne

            Das Remarketing-Tag darf nicht mit personenidentifizierbaren oder vertraulichen Informationen erstellt sein. Es ist wichtig, dass Sie die Richtlinien von Google bei der Erstellung berĂŒcksichtigen.

            1. Alle Kampagnen öffnen
            2. Neue Kampagne erstellen
            3. Ziele festlegen
            4. „Displaynetzwerk“ als Kampagnentyp auswĂ€hlen
            5. Kampagnennamen, Standort, Sprache, Gebotsstrategie und Budget eingeben
            6. Unter „Weitere Einstellungen“ unter „Personen“ den Reiter „Zielgruppen“ auswĂ€hlen
            7. Remarketing anklicken
            8. GewĂŒnschte Zielgruppen auswĂ€hlen
            9. Speichern

            Suchnetzwerk-Remarketing-Kampagne

            1. Kampagne mit Kampagnentyp „Suchnetzwerk“ erstellen
            2. Zielgruppenverwaltung öffnen
            3. Zuzuordnende Zielgruppe auswÀhlen
            4. Auf „HinzufĂŒgen zu
“ klicken und „Anzeigengruppen“ auswĂ€hlen
            5. Kampagne auswĂ€hlen und die Zielgruppenliste den Anzeigengruppen hinzufĂŒgen
            6. Ausrichtungseinstellungen festlegen
            7. Zielgruppe hinzufĂŒgen (speichern)

            Umsetzungstipps


            Die Einstellungen fĂŒr eine optimale Umsetzung des Remarketings hĂ€ngen immer von den individuellen Begebenheiten Ihres Unternehmens ab.

            Zielgruppen ausschließen

            Je nach Produkt und Branche kann es sinnvoll sein, Kunden, die kĂŒrzlich bei Ihnen gekauft haben, nicht weiterhin mit Ihren Anzeigen zu „bombardieren“. In vielen FĂ€llen ist die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Bestellung im selben Onlineshop direkt im Anschluss an einen Einkauf gering. Es besteht die Möglichkeit Kunden nach einem Kauf temporĂ€r zu auszuschließenden Remarketing-Listen hinzuzufĂŒgen. FĂŒr die Ausschlusslisten können Zeitlimits festgelegt werden, nach deren Ablauf die Kunden wieder zu den Remarketing-Listen hinzugefĂŒgt und erneut angesprochen werden.

            Ein weiter Fall, in dem es effektiv ist Nutzer auszuschließen, tritt bei besonders kurzen Webseitenbesuchen auf. Sie können Listen mit Nutzern erstellen, die Ihre Seite kurz nach dem anklicken wieder verlassen haben, und diese von der Remarketing-Liste ausschließen, um erneute Ausspielungen an diese Nutzer zu vermeiden.

            NutzungsbeschrÀnkung von Remarketing

            Von der Verwendung der Funktion des Remarketings bei Google Ads sind folgende Themengebiete ausgeschlossen: Alkohol, GlĂŒcksspiel, medizinische Produkte, klinische Studien, sexuelle Inhalte, VerhĂŒtungsprodukte, religiöse und politische Themen sowie Strafverteidigung oder kriminelle Machenschaften.

            Erstkontakte generieren

            FĂŒr das generieren von qualitativ hochwertigen Besuchern kann es sinnvoll sein die Erstkontakte ĂŒber Suchkampagnen zu erreichen und diese folgend mit Displaykampagnen erneut anzusprechen.

            Die richtige Ausrichtungsart einstellen

            Ausrichtungsarten Displaynetzwerk:

            • Keine automatische Ausrichtung
            • Konservative Ausrichtung
            • Aggressive Ausrichtung

            Es bietet sich zwar an mit der „Aggressiven Ausrichtung“ so viele Konsumenten wie es der CPC und das Budget zulassen zu erreichen, aber zu empfehlen ist es mit der nicht automatischen Ausrichtung die Ausspielung so zielgerichtet wie möglich einzustellen. Je breiter die Automatisierung ist, desto weiter wird die Kampagne ausgespielt. Dies hat wiederum mehr Streuverluste, weniger Conversions und höhere Kosten zur Folge.

            Ausrichtungsarten Suchnetzwerk:

            • Ausrichtung
            • Beobachtung

            Mit der Auswahl der Ausrichtungsart „Beobachtung“ wird der Fokus auf die Cookies der Remarketing-Liste gelegt, ohne andere Suchanfragen komplett auszuschließen.

            Frequency Capping

            Das “Frequency Capping” gibt an, wie hĂ€ufig eine Anzeige dem Nutzer gezeigt werden soll. Es ist empfehlenswert, die Inhalte nur zu einem gewissen Maße zu prĂ€sentieren, um zu verhindern, dass sich die potentiellen Kunden verfolgt und gestört fĂŒhlen.

            Durch Datenschutzregelungen und AdBlocker sind die Nutzer zu einem gewissen Maß von zu hoher Werbeeinwirkung geschĂŒtzt. Eine zu hohe Werbeeinwirkung bestimmter Anzeigen kann bei den Nutzern eine Reaktanz hervorrufen, und Sie wĂŒrden mit dem Remarketing den gegenteiligen Effekt zu Ihren Zielen hervorrufen.

            Ratsam ist es jede Woche nicht mehr als drei bis fĂŒnf Werbeinhalte pro Anzeigengruppe zu schalten. Mit verschiedenen Anzeigegruppen können Sie die die Konsumenten mit unterschiedlichen Reizen und Botschaften „fĂŒttern“.

            Analyse

            Zum ÜberprĂŒfen der Ausspielung der Anzeigen und um festzustellen, wie hĂ€ufig eine Anzeige einem Nutzer in einem bestimmten Zeitraum tatsĂ€chlich angezeigt wird, gibt es die Kennzahl „durchschnittliche Impressions-HĂ€ufigkeit pro Nutzer“.

            Die regelmĂ€ĂŸige Auswertung der Einstellungen, um den Erfolg der aktuellen Strategie zu ĂŒberprĂŒfen ist besonders wichtig um die Kampagne langfristig zu optimieren. Es ist unter UmstĂ€nden nötig verschiedene Einstellungen zu testen, um den maximalen Erfolg zu erreichen.

            Fazit


            Das Remarketing ist eine besonders effektive Methode die UmsĂ€tze zu erhöhen. Mit dem Fokus auf potentielle Kunden, die durch die Feststellung des eigenen Bedarfes auf Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung aufmerksam geworden sind, ist die Wahrscheinlichkeit eines Verkaufes sehr hoch. Es gibt die Möglichkeit große Mengen an Daten ĂŒber die Nutzer zu sammeln, um die Anzeigen so genau wie möglich auf die BedĂŒrfnisse der Nutzer auszurichten. Umso Zielgerichteter eine Kampagne ausgerichtet ist, desto erfolgsversprechender ist sie.

            Mit den vielfĂ€ltigen Anwendungsmöglichkeiten fĂŒr das Remarketing durch Google Ads lassen sich mit Sicherheit die richtigen Einstellungen fĂŒr Ihre Werbeziele einstellen.

            Ihre RĂŒckmeldung ist uns wichtig! 

            Haben Sie noch Fragen, Hinweise oder Anregungen zum Remarketing bei Google Ads? Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren! Bitte hier klicken. Sollten Sie ĂŒber diesen Blogeintrag hinaus noch weitere Fragen zu Google Ads oder Google Shopping bestehen, wenden Sie sich gerne direkt ĂŒber unser Kontaktformular an uns.

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            Daniel Rakus

            Agenturleitung &
            Google Ads Experte