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Wie und wieso mobile Apps im Displaynetzwerk ausschlie├čen?

07.09.2020
Lesezeit: ca. 5 Min.

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Mobile Apps im Displaynetzwerk ausschlie├čen: In einigen Branchen haben die Suchanfragen ├╝ber das Smartphone in den letzten Jahren so stark zugenommen, dass sie die ├╝ber den Computer schon l├Ąngst ├╝bersteigen. Dennoch ist festzustellen, dass die Conversions zumeist trotzdem ├╝ber den Computer generiert werden.

Je nach Branche oder Produkt kann es sinnvoll sein, Betriebssysteme oder Ger├Ątemodelle gezielt anzuwerben oder auszuschlie├čen. Mit der Ausrichtung der Kampagne k├Ânnen nicht interessierte Nutzer ausgeschlossen werden und Fehlklicks vermieden werden.

Was ist das Displaynetzwerk?


Das Google Displaynetzwerk (kurz GND) erg├Ąnzt das Suchnetzwerk von Google und bietet ebenfalls die M├Âglichkeit Anzeigen zu schalten. Sie unterscheiden sich in der Targetierung der Ads.  Im Suchnetzwerk werden die Anzeigen bei Suchanfragen auf den Google Suchseiten ausgespielt. Im Displaynetzwerk werden die Werbeanzeigen auf verschiedenen Zielseiten ausgeliefert. Besonders im Fokus stehen hier unter anderem Google AdSense, YouTube, Gmail und Apps.

Im Gegensatz zum Suchnetzwerk erreichen Werbende im Displaynetzwerk nicht die Nutzer, die aktiv nach einem Suchbegriff bzw. Produkt oder Dienstleistung suchen. Die Anzeigen erreichen die Nutzer von Webseiten, die zur Zielgruppe z├Ąhlen und zum Thema passen. Durch die Einteilung der Webseitenbesucher in besondere Interessenkategorien f├╝r die Intensit├Ąt des Kaufinteresses durch Google, kann diese Beurteilung als eine geeignete Grundlade f├╝r das Remarketing im Displaynetzwerk genutzt werden. Kunden wiederholt anzusprechen, kann genug ├ťberzeugungskraft f├╝r die Kaufentscheidung bieten.

Die Bandbreite der Anzeigendarstellung ist im Displaynetzwerk vielf├Ąltiger. Es k├Ânnen nicht nur Textanzeigen genutzt werden, sondern kann die Anzeige auch als Video-, Produkt- oder Bildanzeige dargestellt werden.

Das Displaynetzwerk eignet sich neben dem Remarketing auch besonders gut f├╝r Branding-Kampagnen mit dem Ziel Reichweite aufzubauen oder zu erh├Âhen.

Google Ads Mobile Apps Ausschlie├čen

Optimale Displayanzeigen


Um im Displaynetzwerk erfolgreich zu sein sollten folgende Punkte bei den Einstellungen und der Optimierung beachtet werden:

  • Struktur der Kampagnen nach Themen
  • Placements und Themen festlegen
  • Hochwertige Anzeigen
  • Passende Keywords
  • Ausschlie├čung irrelevanter Keywords
  • Ausschlie├čung von irrelevanten Webseiten und Kan├Ąlen
  • Remarketing
  • Stetige Optimierung der Einstellungen: Gebote anpassen, Qualit├Ątsfaktor verbessern, Conversion-Tracking einrichten
Mobile Apps ausschlie├čen - Geldfresser ja oder nein

Wieso mobile Apps ausschlie├čen


Die Targetierung und die dementsprechende Auswahl der Kan├Ąle ist von den Werbezielen abh├Ąngig. Die vielen M├Âglichkeiten lassen Spielraum f├╝r verschieden Kombinationen mit hohem Potential die Zielgruppe gezielt anzusprechen.

Besonders bei mobilen Apps kann es vorkommen, dass die Werte der Displaykampagne auff├Ąllig schlecht ausfallen. Dies liegt nicht daran, dass die Nutzer nicht ├╝ber die Smartphones Nutzen, um Webinhalte zu konsumieren, daher w├╝rde eine generelle Ausschlie├čung der mobilen Endger├Ąte nicht zielf├╝hrend sein. Sondern mehr an der Benutzerunfreundlichkeit von Werbung in einer App.

Kostenlose Apps finanzieren sich in vielen F├Ąllen durch Werbung, von daher ist die hohe Pr├Ąsenz der Werbung nachvollziehbar und f├╝r die interessierte Nutzer akzeptabel. Dennoch best├Ątigt das Nutzerverhalten der Konsumenten, dass die Werbung vornehmlich weggeklickt, ├╝bersprungen oder ausversehen angeklickt wird. Weder der Nutzer noch der Werbende profitiert von einem solchen Klick. Abgerechnet werden die Kosten pro Klick dennoch.

Ein weiteres Problem sind Klicks, die durch Reaktionen von Kindern, beispielsweise in Spieleapps, get├Ątigt werden. Erfahrungsgem├Ą├č kann dies ein auff├Ąlliger und einflussreicher Kostenfaktor sein, wenn es darum geht die Klicks in mobilen Apps auszuwerten.

F├╝r Kampagnen, die nicht auf Branding ausgerichtet sind, sondern das Ziel einer hohen Performance verfolgen k├Ânnen sehr darunter leiden. Die Anzeige hat unter Umst├Ąnden viele Impressionen und Klicks, aber die Conversion-Rate und der ROI sind sehr schlecht.

Sollte Ihnen auffallen, dass Anzeigen hohe Klickkosten aufweisen und keine Conversions generieren, ist es unbedingt notwendig die Kampagne genauer zu betrachten. Bei der Auswertung der Performance der Kan├Ąle ist es wichtig auf die Absprungrate und die Sitzungsdauer zu achten. F├╝r die Datenanalyse k├Ânnen Google Analytics, das Conversion-Tracking oder andere Webanalyse-Tools hinzugezogen werden.

Einstellung bei Google Ads – Wie schlie├če ich mobile Apps aus?


Seit September 2018 ist es nicht mehr m├Âglich Displayanzeigen in mobilen Apps komplett auszuschlie├čen. Um hohe Kosten durch mobile Apps zu sparen gibt es alternative Ausschlussm├Âglichkeit, die entweder ├╝ber das Google Ads Userinterface oder ├╝ber den Google Ads Editor eingestellt werden kann.

Google hat die Apps in 141 Kategorien eingeteilt. Indem die Kategorien in einer Kampagne ausgeschlossen werden, kann der Traffic auf diesen Apps ausgeschlossen werden.

Schrittanleitung – Userinterface


  1. Zu Konto und Kampagnen gehen
  2. Displaykampagne ├Âffnen
  3. Kategorie ÔÇ×PlacementsÔÇť anklicken
  4. ÔÇ×Ausschl├╝sseÔÇť im Drop down von Placements ausw├Ąhlen
  5. Auf Blauem Button ÔÇ×Placements ausschlie├čenÔÇť klicken
Bild_1_Google_Ads_Mobile_Apps_Ausschlie├čen_Detail

6. Auswahl bei ÔÇ×Placement Ausschluss hinzuf├╝genÔÇť setzten

Bild_2_Google_Ads_Mobile_Apps_Ausschlie├čen_Detail

7. App-Kategorien w├Ąhlen

Bild_3_Google_Ads_Mobile_Apps_Ausschlie├čen_Detail

8. Speichern

Schrittanleitung ÔÇô Google Ads Editor


  1. Displaykampagne ├Âffnen
  2. Keywords und Ausrichtungen ├Âffnen
  3. ÔÇ×Kategorien f├╝r mobile AppsÔÇť ausw├Ąhlen
Bild_4_Google_Ads_Mobile_Apps_Ausschlie├čen_Detail

4. Apps festlegen

Bild_5_Google_Ads_Mobile_Apps_Ausschlie├čen_Detail

5. Speichern und Hochladen

Den Google Ads Editor k├Ânnen sie hier herunterladen.

Fazit


Eine schlechte Performance der Anzeigen in mobilen Apps kann darauf hinweisen, dass die Zielgruppe auf genutzten Webseiten oder Apps nicht ausreichend vorhanden ist oder nicht zielgruppengenau angesprochen wird. Die Auswertung von der Conversion Rate und der Sitzungsdauer sollte schnell deutlich werden, welche Webseiten Klicks, aber keine Conversions erreichen.

Der Ausschluss der mobilen Apps f├╝hrt dazu, dass der Traffic ├╝ber die Appanzeigen soweit eingeschr├Ąnkt wird, dass Sie hohe Kosten vermeiden k├Ânnen. Mit dieder M├Âglichkeit kann das Werbebudget geschont und f├╝r profitablere Varianten, mit einem h├Âheren Mehrwert, eigesetzt werden.

Bleiben Sie mit uns in Kontakt!


Gerne beraten wir Sie in einem kostenlosen Erstgespr├Ąch bei einer auff├Ąllig schlechten Performance Ihre Displaynetzwerk-Kampagne. Als professioneller Business-Partner stehen wir Ihnen jederzeit bei Fragen oder Anregungen zur Verf├╝gung. Wenn etwas nicht verstanden wird, hat das einen Grund. Wenn ein Problem vorliegt, auch. Mit viel Geduld und Verst├Ąndnis holt unser kreatives Team Sie deshalb genau da ab, wo sie stehen und erarbeitet mit Ihnen gemeinsam ein lukratives L├Âsungskonzept.

Ihre R├╝ckmeldung ist uns wichtig!

Haben Sie noch Fragen, Hinweise oder Anregungen zum Displaynetzwerk auf Google Ads? Z├Âgern Sie nicht uns zu kontaktieren! Bitte hier klicken. Sollten Sie ├╝ber diesen Blogeintrag hinaus noch weitere Fragen zu Google Ads oder Google Shopping bestehen, wenden Sie sich gerne direkt ├╝ber unser Kontaktformular an uns.


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Daniel Rakus

Inhaber & Online-Marketing Manager


Ein Beitrag von:

Geschrieben von

Lisa Herbst

Lisa, flei├čige Medienmanagement Studentin und abgeschlossene Kauffrau f├╝r Marketingkommunikation. Ich freue mich meine Leidenschaft jeden Tag aufs neue zu meinem Beruf zu machen.

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