Mit auszuschließenden Keywords Werbeausgaben sparen. Die SEA-Experten verraten wie es funktioniert!

Warum Sie Suchbegriffe ausschließen sollten

Haben Sie schon einmal über die Möglichkeit nachgedacht, Suchbegriffe von vornherein auszuschließen, mit denen Sie definitiv nicht bei Google-Suchanfragen gefunden werden möchten? Wenn nein, lassen Sie uns die nächsten Schritte gemeinsam gehen. Hier erhalten Sie nützliche Informationen, wie Sie Auszuschließende Keywords effektiv einsetzen und währenddessen ganz bequem an Werbebudget einsparen.

Auszuschließende Suchbegriffe gezielt einsetzen 

Mit den sogenannten „auszuschließenden Keywords“ können Sie die Suchanfragen, welche zu Klicks und dementsprechend auch zu Kosten führen, noch besser steuern. Es ist möglich, bestimmte Begriffe zu definieren, welche in keinem Fall eine Anzeigenschaltung auslösen sollen, auch wenn diese gegebenenfalls sogar in Beziehung zum eigentlichen Produkt oder der angebotenen Dienstleistung stehen. 

Ein einfaches Beispiel: Job-Suchanfragen 

  1. Angenommen eine Kölner Werbeagentur schaltet Anzeigen, in denen sie ihre Dienstleistungen bewerben, um weitere Kunden für sich zu gewinnen. 
  2. Nun würde die Anzeige jedoch nicht nur bei einer Suche nach dem Begriff „Werbeagentur Köln“ erscheinen, sondern auch bei einer Suchanfrage nach „Jobs in Werbeagenturen Köln„.  
  3. Gehen wir davon aus, dass die Agentur derzeit keine Stellen zu vergeben hat und somit auch nicht beabsichtigt Jobs mit ihrer Kampagne zu bewerben, sind jegliche Klicks entstanden durch die Suchanfrage „Jobs in Werbeagenturen Köln„, wertlos. 
  4. Dies kann durch den Einsatz der Funktion „auszuschließende Keywords“ vermieden werden. Die Kölner Werbeagentur würde in ihrem Fall also das auszuschließende Keyword „Jobs“ hinterlegen, und vermeidet somit jegliche Suchanfragen, entstanden durch das hinterlegte Suchwort. Die Ausspielung einer Anzeige ist demzufolge sehr expliziert und nutzenorientiert steuerbar. 

Der SEA-Experten Tipp: Verwenden Sie die auszuschließenden Keywords sowohl auf Kampagnen-Ebene als auch auf Anzeigengruppen-Ebene! 

Und so hinterlegen Sie in Google Ads Ihre gewünschten „auszuschließende Suchbegriffe“: 

Den dazugehörenden Suchanfragebericht finden Sie in Ihrer Kampagne. Dieser kann für alle Kampagnen, einzelne Kampagnen oder auf der Anzeigengruppenebene von Ihnen abgerufen werden.

3 fantastische Tipps, wie Sie auszuschließende Keywords optimal zum Einsatz bringen

Tipp 1: Auszuschließende Keywords in Listen einpflegen 

Das Erstellen von Listen bietet sich besonders dann an, wenn Sie:

  • zeitgleich mehrere Kampagnen bearbeiten oder 
  • oft neue Kampagnen aufgrund eines wechselnden oder saisonal bedingten Produktangebots anlegen an. 

Listen schaffen eine bessere Übersicht bei der Verwendung mehrerer Keyword Gruppen. Diese können nach Kategorien benannt und geordnet werden und entsprechende negative Keywords nach Belieben eingefügt werden. In unserem obigen Beispiel wäre beispielsweise eine Liste mit dem Titel „Jobsuche“ sinnvoll, welche folgende Begriffe beinhalten könnte: 

  • Job
  • Jobs
  • Stellenmarkt etc.

Die Übersicht der Listen für auszuschließende Keywords finden Sie unter „Tools“ – „Gemeinsam genutzte Bibliothek“ – „Listen mit auszuschließenden Keywords„. 

Tipp 2: Keyword-Optionen berücksichtigen

Wie bei den positiven Keywords, ist bei den auszuschließenden Keywords der Einsatz von Keyword-Operatoren sinnvoll. Diese haben hierbei dieselbe Funktion wie bei den normalen Keywords – [Jobs] schließt dementsprechend nur exakt die Suchanfrage nach ‚Jobs‘ aus, aber nicht ‚Jobs in Köln‚ usw. In der Regel möchte man hier allerdings die Gesamtheit der Begriffe ausschließen. Daher bietet sich in den meisten Fällen die weitgehend passende Option, (also ohne Klammern) an.

Der ultimative Vorteil auszuschließender Keyword-Listen:

Pflegen Sie eine Liste mit auszuschließenden Keywords, können Sie langfristig gesehen einen Großteil nicht relevanter Klicks vermeiden und somit enorme Kosten sparen.

Tipp 3: „Geldfresserkeywords“ erkennen und unschädlich machen

Es gibt eine Reihe sehr prominenterauszuschließender Keywords, welche das Potential besitzen Ihre Kosten außerordentlich in die Höhe zu treiben. Um ungewünschte Nutzer auf Ihrer Seite zu vermeiden, sollten beispielsweise Online Shops grundsätzlich die folgenden Begriffe ausschließen, vorausgesetzt die angebotenen Produkte sind neu:

  • kostenlos
  • gratis
  • gebraucht
  • bestimmte Marken
  • Marken der direkten Konkurrenz

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